Der Hashimoto-Mentor

Hashimoto und Begleiterkrankungen

Begleiterkrankungen bei Hashimoto

Aufklärungsserie Hashimoto Teil 4

Nebennierenschwäche, Diabetes, rheumatische Erkrankungen, chronische Hepatitis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Leaky Gut Syndrom, Dysbiosen – das alles und noch viel mehr sind Begleiterkrankungen, die Du als Hashimoto Patient auch bekommen kannst. Etwa ein Viertel der Hashimoto Patienten kann eine dieser Begleiterkrankungen bekommen.

Aus diesem Grund solltest Du Dich auch auf diese Begleiterkrankungen hin untersuchen lassen. Was hinter diesen ganzen Begleiterkrankungen steckt und ob sie nun Ursache oder Begleiterkrankung sind, das Klären wir im kommenden Beitrag.

Unter Umständen können bei Hashimoto-Patienten auch Begleiterkrankungen, wie im Video erklärt,  auftreten. 

Hashimoto – ganzheitlich betrachten

 

In den letzten Beiträgen haben wir uns unter anderem auch mit den Ursachen, Symptomen und Diagnosemöglichkeiten rund um Hashimoto beschäftigt. Heute also die Begleiterkrankungen und ihre Folgen. Wenn ihr die ersten Beiträge schon gelesen habt, werdet ihr feststellen, dass sich Einiges wiederholt. Nicht sonderlich verwunderlich, denn einige Krankheiten können sowohl die (Mit-) Ursache für Hashimoto sein also auch eine Begleiterscheinung – das werden wir gleich feststellen. Ich höre es immer wieder mal: “Ein Hashimoto kommt selten allein” so dass es auch hier immer wieder mal passieren kann, dass Hashimoto oftmals lange Zeit unentdeckt ist und so im Körper vor sich hin rumort und arbeitet. Das führt dazu, dass der Körper sehr stark geschwächt ist und dass das Immunsystem angeschlagen ist und dadurch für Begleiterkrankungen anfällig ist. Sollte sich herausstellen, dass Du solche Begleiterkrankungen hast und sie spürst, Symptome sich breit machen, dann kann ich Dir nur raten, Dich auf diese Begleiterkrankungen testen zu lassen. Denn unter Umständen kann es echt sein, dass ca. ein Viertel der Hashimoto Patienten auch Begleiterkrankungen haben können, die ich hier nur ganz kurz ansprechen möchte. Es ist natürlich wichtig, dass Du das in der weiteren Behandlung Deines Hashimoto mitberücksichtigst. 

 

Ein ungesundes Potpourri

 

Das kann unter anderem sein: eine Nebennierenschwäche, die sogenannte Weißfleckenkrankheit (Vitiligo), eine Zuckerkrankheit (Diabetes Typ I oder Typ II), rheumatische Erkrankungen, chronische Hepatitis, eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie), eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit), Morbus Crohn, Fruktoseintoleranz. Du merkst also schon, Glutenunverträglichkeit, Laktoseintoleranz und Fructose – hier kann die Verträglichkeit der Lebensmittel, die Du so zu Dir nimmst, auf Dauer immer weniger werden. Du kannst eine Pilzinfektion des Darmes (Candida albicans) dazu bekommen. Das ist der Pilz, der immer Süßes haben will, der immer wieder Zucker braucht und dann wirklich explosionsartig wächst. Dazu kann noch ein Leaky Gut Syndrom führen, Dysbiosen können dazu kommen.

 

Lifestyle anpassen

Hier bist Du in einer Situation, dass wenn du nicht rechtzeitig anfängst Deine Lebensumstände umzustellen, insbesondere Deine Ernährung und Dein Stressmanagement anpasst, es zu starken Begleiterkrankungen kommen kann. Nicht in jedem Fall sind diese Erkrankungen auch Folgeerkrankungen. Es gibt immer die Möglichkeit oder die Chance für Dich, dass Du die Krankheit vor Hashimoto bekommen hast und dass Hashimoto daraus entstanden ist. Vor allem ist es bei Hashimoto so (es gibt ja noch andere Schilddrüsenerkrankungen), dass Du Hashimoto unter anderem aufgrund Deiner Lebensumstände bekommen haben KANNST – zu viel Stress, zu schlechte Ernährung. Es ist also wirklich wichtig, das Problem an der Wurzel zu packen und nicht nur das Symptom abzustellen. Hier ist es notwendig zu schauen, dass Du auf Dauer gewisse Dinge änderst.

 

Wer soll es denn sonst machen?

Dazu gehört, dass Du Dich nicht ständigem Stress aussetzt. Das mag am Anfang schwer klingen – wer soll es denn machen? Wer soll denn meinen Job übernehmen? Ich bin die Mama von 4 Kindern und mein Mann muss arbeiten…? Ja, das stimmt. Aber was macht Dein Mann, was macht Deine Familie, wenn Du als Mama ausfällst? Was dann? Wer übernimmt den Job dann? Ich habe selber 8 Kinder – ich weiß wovon ich spreche. Nicht dass ihr denkt “ach, der hat doch keine Ahnung” – doch die habe ich. Ich sehe schon, dass es eine Heidenarbeit mit 8 Kindern ist. Jeder will einen Freund, eine Freundin besuchen, man ist manchmal den ganzen Nachmittag unterwegs. Erst den einen zum Freund abladen und wenn man dann beim Letzten angekommen ist, kann man gleich wieder die Kurve drehen und von vorne anfangen die Kinder wieder einzusammeln. Ach… dann kommt vielleicht nochmal Krankengymnastik dazwischen. Und hin und wieder will man selber auch nochmal einkaufen gehen, man hat selbst Termine…, es kann schon echt stressig werden. Da ist es aber wichtig, Möglichkeiten und Wege zu finden, um aus diesem Stress wieder rauszukommen.

 

Es gibt so einige Gründe

Eine ungesunde, nährstoffarme Ernährung kann hier auch mit ein Grund sein, dass Hashimoto und die Begleiterkrankungen ausgelöst werden. Ich höre immer wieder in Foren “Warum soll ich meine Ernährung ändern, wenn es mir gut geht? Warum soll ich ohne wissenschaftliche Belege auf Getreide und (Kuh-) Milch verzichten?”. Da möchte ich gerne meine eigene Meinung einwerfen: In einem Land, in welchem der Verzehr von Getreide und Milch wirklich sehr stark subventioniert wird, wirst Du wohl kaum wissenschaftliche Belege finden, die Dir das Gegenteil beweisen werden: dass nämlich Getreide ungesund ist und dass auch Milch von der Kuh ungesund ist.

 

Denn wie es der Name schon sagt – und da wiederhole ich mich gerne auch zum tausendsten Mal – KUHmilch. Das ist für ein Kalb, damit dieses schnell wächst. Wenn ihr mal vergleicht, eine Kuh muss innerhalb kürzester Zeit wachsen – damit es schnell stehen kann, damit es wirklich wächst und eigenständig ist. Was passiert mit dem Menschen? Der wächst nicht schnell, da wächst das Gehirn schnell. Deswegen kriegt das Baby auch die Milch von der Mama – die Muttermilch – und keine Kuhmilch. Und aus dem Grund kriegt auch das Kalb die Kuhmilch, damit es eben schnell wachsen kann. Denn die Muttermilch von jeder eigenen Spezies ist eben auf diese Spezies abgestimmt. Oder habt ihr schon mal eine Kuh eine Ziege säugen sehen? Oder einen Hund an einer Katze säugen sehen? Oder eine Maus an einer Katze? Klar, der Vergleich Katz und Maus hinkt vielleicht etwas. Aber der Mensch ist wirklich das einzige Säugetier, das mir bekannt ist, dass die Muttermilch von einem anderen Tier trinkt. Das ist ja nicht nur die Kuhmilch, wir trinken ja auch gerne mal eine Ziegenmilch, dann darf es auch mal Schafsmilch sein. Wozu?

 

Der Mensch braucht keine Milch.

In dem Moment, in dem das Baby abgestillt ist, brauchen wir auch keine Milch mehr. Wir können gerne mal auf Pflanzenmilch zurückgreifen, die dann nicht mehr Milch heißt, weil sie ja mit der Milch an sich nichts mehr zu tun hat. Mandeldrink, Haferdrink, Cashewdrink, Haselnussdrink – selbst zubereitet überhaupt kein Problem und lecker. Ich für meinen Teil verzichte seit über 5 Jahren komplett auf Milchprodukte und mir geht’s super. Ich lebe und ich habe sogar meine Allergien dadurch beseitigen können. Ich habe keine Allergien mehr, ich hatte vorher eine Birken-Gräser-Pollen-Allergie. Das ging so weit, dass meine Frau – wenn wir nicht umgezogen wären – in der nächsten Saison die Birken hätte fällen lassen. Es ging einfach gar nicht mehr, ich konnte nicht mehr aus dem Haus, ich konnte nicht mehr aus den Augen schauen. Wir sind dann umgezogen und hier in der neuen Gegend sind keine Birken mehr. Aber ich brauche es eigentlich auch gar nicht mehr, weil ich meine Ernährung umgestellt habe. Keine Milch, kein Gluten, kein Zucker – super!

 

Entzündungen müssen raus aus dem Körper

Durch diese Gluten-Milch-Zucker-Ernährung hast Du natürlich auch viele unentdeckte Entzündungen in Deinem Körper. Es werden immer neue Entzündungsherde angefacht werden. Du hast die negativen Möglichkeiten, dass hier Viruserkrankungen auftreten – allein schon durch die Schwermetallbelastung in der Umwelt. Und auch durch die Übersäuerung durch die nährstoffarme Ernährung. 

 

All diese Punkte, die ich gerade aufgezählt habe, zählen auch zu den Auslösern der Autoimmunerkrankung Hashimoto. Hier ist es also wichtig, dass man das komplette Konstrukt ganzheitlich betrachtet. Nicht nur mit einer Hormongabe, die die Symptome dämpfen und dafür sorgen, dass es dem Patienten kurzfristig wieder gut geht. Denn es ist nichts anders: Du nimmst Hormone und das ganze wird etwas gedämpft. Es ist unheimlich wichtig, den Körper auf einer ganzheitlichen Ebene zu behandeln: den Darm zu checken, die Leber zu checken, mit einer Darmsanierung und einer Leberentgiftung. Hier kann man mit relativ einfachen Mitteln schnell Erfolge erzielen, alles natürlich in Kombination mit einer Ernährungsumstellung. Ich habe es beim letzten Mal schon gesagt – es bringt ja nichts, wenn Du die Ernährung beibehältst, alles sauber machst und dann die gleichen Sachen weiter zu Dir nimmst, die Dich in den jetzigen Zustand gebracht hat.

Ein weiterer Schwerpunkt neben Darm- und Leberreinigung und -entgiftung sollte auf der Behandlung der Nebennierenschwäche liegen. Eine komplette Entgiftung der Leber, um die Schwermetalle aus dem Körper zu beseitigen, Altlasten durch Medikamente, die auch die Leber abspeichert – und dann wird das Stück für Stück auch wieder freigegeben, was eine unheimliche Belastung für den Körper ist. Und wenn man das Ganze dann ganzheitlich betrachtet und angeht, dann braucht man zwar seine Zeit, um dem Körper auch die Möglichkeit zu geben sich zu erholen und Platz zu schaffen für die Regenerierung einzelner Organe.

 

Bonus – Gewichtsverlust mit Hashimoto

 

Und dann ist es wirklich möglich, beschwerdefreier leben zu können – plus dem kleinen Bonus: Gewichtsverlust hier und da an einigen Stellen. Es ist dann wahrlich ein leichteres Leben mit Hashimoto möglich.

 

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Peter Gehlmann Brille

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